Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Kinder und Jugendliche
Die tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, um psychische Störungen zu lindern oder zu heilen.
Basierend auf der Annahme, dass sich früher erlebte Beeinträchtigung in wichtigen Beziehungserfahrungen oder bedeutende Lebensereignisse zu unbewussten Konflikten ausbilden, die häufig aufgrund aktueller Auslöser zu krankheitswertigen Symptomen führen, fokussiert sich die tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie u.a. auf
- ein Verstehen aktueller Gefühle und Verarbeitungsmuster
- ein Erkennen unbewusster Motive in aktuellen Beziehungen und Belastungen
- eine Steigerung von Selbstwert, Selbsterleben und Selbstwirksamkeit
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In der Kindertherapie geschieht das je nach Entwicklungsstand des Kindes aus einer Kombination aus Gespräch und therapeutischem Spiel, wodurch kindgemäß innere Themen symbolisch dargestellt und gemeinsam mit der Therapeutin bearbeitet werden können. Bezugspersonen werden in der Regel in Form von Bezugspersonengesprächen in den Therapieprozess einbezogen.
Rahmen der Behandlung
Jugendliche können ab einem Alter von 15 Jahren eine Psychotherapie auch ohne Einverständnis der Eltern beantragen. Hier steht eine altersgemäße Selbstständigkeitsentwicklung im Vordergrund, sodass die Bezugspersonen je nach Bedarf nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr einbezogen werden.
Nach einer Abklärungs- und Kennenlernphase, bestehend aus 5 Sprechstunden und bis zu 6 Probatorischen Sitzungen, wird festgelegt, ob die beabsichtige Therapie erfolgversprechend und die Therapiebeziehung tragfähig ist und eine Kurzzeit- oder Langzeittherapie bei der zuständigen Krankenkasse beantragt wird.
Behandelt werden gesetzlich oder privat Versicherte sowie Selbstzahlende.
Es gibt ein gruppentherapeutisches Angebot für Betroffene ab dem 17. Lebensjahr
